Samstag, 29. Juni 2013

Die Kunst des Krieges, Bd. 1 | Krieg und Frieden, Bd. 2 (Abschlussband)


Der Krieg der Orks von Peru & Daxiong



Klappttext:


Den tausendjährigen Gesetzen folgend, bearbeiten die Orks alles, was sich auf ihrem Weg befindet, mit Blut und Stahl. Nun aber haben sich Elfen, Zwerge und Menschen verbündet, um sämtliche Orks auszurotten. Und ihr glorreicher Sieg steht kurz bevor; es bleibt nur noch, den König und dessen letzte Krieger auszulöschen. Unter den letzten Überlebenden seines Volkes befindet sich allerdings ein Ork, der nicht zu fliehen gedenkt – Kil’Tyrson. Doch seine Augen sind blass – für die Orks ein Zeichen von Feigheit – und in seinen Adern fließt das schlimmste Laster von allen: die List. Ein brachiales Fantasy-Spektakel des Starautoren Olivier Peru (Zombies, Nosferatu) und Daxiong / Lorusso.

Kommentar:
Wirklich neu klingt die Geschichte von «Krieg der Orks» nicht, doch die wirklich aufwendigen und zum Teil auch schöne Zeichnungen, bei denen die Figuren sehr gut zur Geltung kommen und die Hintergründe sehr glaubhaft gestaltet sind, machen zumindest Neugierig. Dies zahlt sich letztlich auch aus. Bei allen Fantasy-Klischee es, die Krieg der Orks zu bedienen scheint, wirken die ersten Seiten doch interessant und am Ende bleibt dann doch die Frage, wie es weitergeht im Gedächtnis haften. Klischees sind nicht automatisch negativ. Manchmal ist gerade eine neue Geschichte, die bekannte Elemente beinhaltet, genau das richtige, um zu fesseln. 





Abschied von der Baker Street, Bd 1


Ein Comic von Cécil & Brunschwig














Sherlock Holmes: die wahre Geschichte

Klapptext:
Holmes ermordet? Selbstmord? Oder lebt er gar noch und spielt sein Spiel mit uns, seinen Verehrern? Um auf diese Fragen eine Antwort zu finden, müssen wir Holmes selbst, den Menschen hinter dem genialen Detektiv, kennenlernen. Und so begeben wir uns an der Seite von Dr. Watson auf seine Spuren und geraten in ein komplexes Verwirrspiel mit immer neuen Wendungen …
Bekanntermaßen ist Sherlock Holmes am 4. Mai 1891 im Kampf mit Professor Moriarty in den Schweizer Reichenbachfällen in den Tod gestürzt. Die Leichen der beiden wurden allerdings nie gefunden. Kurz danach wird Holmes’ Wohnung in der Baker Street 221b im Au_ftrag seines Bruders Mycroft_ verwüstet und geplündert. Dadurch sind alle Beweise für Sherlocks Kokainsucht vernichtet. Mycro_ft glaubt nämlich – oder gibt vor zu glauben –, dass Sherlocks Tod in Wahrheit ein Selbstmord war, mit der er der Zerstörung seines Gehirns durch die Droge entgehen wollte. Doch Watson weigert sich, diese Version zu glauben. Stattdessen startet er seine eigene Untersuchung, die ihn durch ganz Europa führen wird. Und nach und nach entfaltet sich vor uns die ungeheuerliche Geschichte von Sherlock Holmes und seiner geheimnisvollen Familie.

Der verrätselte Text von Luc Brunschwig – ganz nach dem Vorbild von Arthur Conan Doyle – und die magischen Bilder von Cécil machen diese Graphic Novel zu einem unheimlichen und immer wieder irritierenden Kunstwerk.

Kommentar:
Cécil demonstriert seine Zeichenkunst virtuos. Er zeichnet stilistisch sehr ansprechend und arbeitet schön die Mimik seine Figuren heraus, die er sehr nuanciert darstellt. Brunschwig schafft es auf eine wunderschöne und gleichzeitig sehr stringente Art und Weise eine spannende Geschichte voller Wendungen zu erzählen, die Holmes-Fans und unvoreingenommene Leser gleichermaßen begeistern wird.

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