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Samstag, 28. Februar 2015

Jackie Kottwitz, Gesamtausgabe (Band 2)

Ein Comic von Alain Dodier













Klappentext:
Er wäre gern wie Bogart... und ist doch eher wie Monsieur Hulot.
Ein kleiner Feinschmecker ist er... und Träumer. Mit den Gedanken meist woanders, hat er dafür das Herz am rechten Fleck. Mitunter etwas schreckhaft - zugegeben - doch wenn´s drauf ankommt, hält ihn nichts und niemand auf. Denn Jackie ist vor allem eins: richtig pfiffig, auch wenn man es ihm selbst auf den zweiten Blick manchmal nicht ansieht!
So heiter und schwungvoll tritt er in die großen Fußstapfen seiner berühmten Detektiv-Kollegen, dass er regelmäßig hineinstolpert... in die Fälle, die nicht schnell genug vor ihm fliehen konnten.

So löst unser junger Privatdetektiv auf seine unverwechselbare Art - immer liebenswert und ein kleines bisschen kauzig - die finstersten Mysterien, blutigsten Dramen und durchtriebensten Verbrechen auch schon auf, noch bevor er richtig realisiert hat, wo er da eigentlich hineingeraten ist...

Kommentar:
folgt noch


Samstag, 31. Januar 2015

Jackie Kottwitz (Sammelband 3)

Ein Comic von Alain Dodier (Zeichnungen), Pierre Makyo und Serge Le Tendre (Texte)













Klappentext:
Er wäre gern wie Bogart... und ist doch eher wie Monsieur Hulot.
Ein kleiner Feinschmecker ist er und Träumer. Mit den Gedanken meist woanders, hat er dafür das Herz am rechten Fleck. Mitunter etwas schreckhaft - zugegeben - doch wenn´s drauf ankommt, hält ihn nichts und niemand auf. Denn Jackie ist vor allem eins: richtig pfiffig, auch wenn man es ihm selbst auf den zweiten Blick manchmal nicht ansieht!
So heiter und schwungvoll tritt er in die großen Fußstapfen seiner berühmten Detektiv-Kollegen, dass er regelmäßig hineinstolpert... in die Fälle, die nicht schnell genug vor ihm fliehen konnten. So löst unser junger Privatdetektiv auf seine unverwechselbare Art - immer liebenswert und ein kleines bisschen kauzig - die finstersten Mysterien, blutigsten Dramen und durchtriebensten Verbrechen auch schon auf, noch bevor er richtig realisiert hat, wo er da eigentlich hineingeraten ist. Mit Jackie Kottwitz (Jérôme K. Jérôme Bloche) verdanken wir Makyo und Serge Le Tendre sowie nicht zuletzt dem wunderbaren Zeichentalent Alain Dodiers eine kleine Perle, die mit der vorliegenden Gesamtausgabe nun endlich auch im deutschsprachigen Raum ihren angestammten Platz unter den zeitlosen Klassikern franko-belgischer Comickunst erhält.

Autoreninfo:












Alain Dodier ist am 02. Mai 1955 in Dunkerque (Frankreich) geboren.

Kommentar:
Jackie Kottwitz ist keiner der üblichen harten Knochen, wie sie ein Humphrey Bogart auf der Kinoleinwand vorlebte. Er ist aber auch kein Jean Gabin, der einem Maigret sein unverwechselbares Äusseres verlieh. Jackie Kottwitz ist eine Spürnase mit Feingefühl, könnte aber hin und wieder etwas von den Fähigkeiten seiner beruflichen Verwandten gebrauchen. Alain Dodier (Zeichner), der die Serie zusammen mit den Erzählern Pierre Makyo und Serge Le Tendre ins Leben rief, hat einerseits einen optischen Antihelden geschaffen, andererseits ist ihm mit dem jungen Detektiv von nebenan ein sehr zeitloser Charakter gelungen, an dem die Jahrzehnte spurlos vorüber gehen. Jackie Kottwitz ist ein rundum sympathischer privater Ermittler.




Dienstag, 25. November 2014

Das Phantom der Oper

Ein Comic von Christophe Gaultier nach dem Roman von Gaston Leroux













Klappentext:
In den Gewölben der Pariser Oper hält sich ein hässliches Phantom verborgen. Es liebt die Musik und die junge Sängerin Christine. Um sie zum Star der Oper zu machen, ist dem Phantom jedes Mittel recht, und es versetzt dabei Sänger und Personal in Angst und Schrecken. Zunächst gibt Christine seinem Werben nach, doch dann erkennt sie sein wahres Ich. Als ihr Freund Raoul de Chagny ihr zu Hilfe kommt, wird das Phantom rasend vor Eifersucht und bedroht das Leben der beiden und die Existenz des gesamten Opernhauses ... Christophe Gaultier gelingt es, die angsterfüllte Atmosphäre der Romanvorlage in expressiven Zeichnungen umzusetzen. Der Verlauf der Geschichte zwischen beklemmender Ruhe und überraschenden Wendungen fesselt bis zum tragischen Ende.


Autoreninfo:












Christophe Gaultier, 1969 geboren, arbeitete nach einem Grafikdesign- Studium zuerst an der Animation von Trickfilmen, bevor er sich ganz dem Comic zuwandte. Er hat bereits bei über 14 Comics mitgearbeitet, u. a. auch in Zusammenarbeit mit Joann Sfar.













Gaston Leroux wurde 1868 in Paris geboren. Zuerst Anwalt, begann er ab 1907 für das Feuilleton zu schreiben. Seine Romane brachten das Genre des englischen Schauerund Detektivromans nach Frankreich, sein Phantom der Oper wurde dabei unsterblich. Er starb 1927 in Nizza.

Kommentar:
Gaston Leroux ist vor allem durch seinen Roman «Das Phantom der Oper» bekannt geworden. Diese tragische Romanze hat diverse Adaptionen als Film, Musical und Theaterstück erlebt (siehe Youtube). Jetzt hat Christophe Gaultier auch einen Comic aus dem Stoff gemacht.
Obwohl seine Zeichnungen nicht meinem Geschmack entsprechen, sind sie trotzdem sehenswert. Gaultier macht erst gar nicht den Versuch, der Handlung mehr Tiefgang zu geben, als sie eigentlich hat. Hier ein bisschen Opernglanz, da ein paar unheimliche Kellergewölbe, dazwischen Menschen, die versuchen, zueinander zu finden oder einander auszuweichen – fertig ist eine unterhaltsam in Szene gesetzte Schauergeschichte. Wer seinen Zeichenstil mag, sollte auf jeden Fall mal reinschauen.




Mittwoch, 29. Oktober 2014

Green River Killer: die wahre Geschichte eines Serienmörders

Ein Graphic Novel von Jeff Jensen (Text) und Jonathan Case (Zeichnungen)













Das Motiv des Täters Gary Ridgway wurde in den USA unter dem Namen GREEN RIVER KILLER bekannt. Von 1982 bis 2001 tötete er rund 50 Frauen in Seattle und Umgebung und wurde damit zu einem der gefährlichsten Mörder in der amerikanischen Geschichte. Der Polizist Tom Jensen war ihm in all diesen Jahren auf den Fersen, aber erst eine DNS-Analyse brachte den Durchbruch. Nun hat Jensens Sohn die Jagd nach Ridgway aus der Perspektive seines Vaters aufgeschrieben, Jonathan Case hat sie in strenge schwarz-weisse Zeichnungen umgesetzt. Ein beklemmender und zugleich hoch spannender Comic über einen Serienmörder und die Suche nach seinen Motiven.

Autoreninfos:
Jeff Jensen ist eine amerikanische Comic-Autor, der den Grossteil seiner Arbeit in den 1990er Jahren getan hat. Im Jahr 2012 gewann er für sein Buch «The Green River Killer» einen Eisner-Award.

Jonathan Case schreibt und zeichnet Bücher in Portland, Oregon, als Mitglied des Periscope Studios, die grösste Genossenschaft von Comicautoren in Amerika. Seine Arbeit ist mit dem Comic «Tattoo» mit dem Eisner-Award ausgezeichnet worden und als eine der besten neuen Comic-Talenten  gelobt worden. «Dear Creature» ist Jonathan Case erstes Buch.

Kommentar: 
Was treibt einen Serienmörder an? Diese Frage stellt man sich in solchen Fällen immer wieder und immer wieder sind die Motive nicht besonders originell. Sie basieren meistens auf psychischen Verletzungen, die in der Vergangenheit zu finden sind.  Weniger der Killer steht im Fokus, die zentrale Figur ist vielmehr der Polizist Tom Jensen, für den diese Ermittlungen zum Lebenswerk werden und für den daher die Frage nach dem Warum zur Sinnfrage wird. 30 Jahre seines Lebens hat der der Ergreifung eines Täters gewidmet und für dieses Lebensziel Familie und Privatleben vernachlässigt. Obwohl Jeff Jensen mit allen Mitteln versucht, eine liebevolle Biographie seines Vaters zu entwerfen, wirken die angedeuteten Erklärungsversuche für das wenig familienfreundliche Verhalten entschuldigend und rechtfertigend. Tom Jensen geht Tausenden von Hinweisen nach, muss zu fast 50 Opfern ermitteln, sich mit ihren Leichen auseinandersetzen und den Hinterbliebenen die Mitteilungen überbringen. Das alles lässt in ihm das Bedürfnis wachsen, nicht nur den Täter zu überführen, sondern die Taten zu verstehen. Jensen gelingt es, in einer packenden Killer-Geschichte den Leser zum Nachdenken anzuregen. Der Zeichenstil Jonathan Cases trägt leider nicht zur Lesbarkeit bei. So unentschlossen die Aussage der Geschichte ist, so überladen wirken die Panels aus kräftigen Strichen in schwarz-weiss.



Hier geht's zur Leseprobe

Hinweis:
In Youtube sind ein paar Dokumentarclips über die Greenriver-Mordserie zu finden. Einfach «Greenriver Killer» als Suchbegriff eingeben.